IDYLLE

IDYLLE

Klaus Fritze
Michelle Grabner
Alex Grein
Sabrina Jung
Timo Kube
Mike Meiré
Ulrike Rosenbach
Ludwig Philipp Strack (1761 – 1836)
Raphael Weilguni
Noa Yekutieli

Eröffnung / Opening
10. März 2022, 18 Uhr / 10 March, 6 p.m.

Einführung / Introduction
Prof. Rainer Schäfer, Institut für Philosophie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 19 Uhr / 7 p.m.

Ausstellung / Exhibition
11. März – 16. Juni 2022 / 11 March – 16 June 2022

Die Idylle lebt als Ort des harmonischen, friedlichen und meist ländlichen Lebens seit der Antike in unserer idealisierenden Vorstellungskraft. Und besonders nachdem die ersten turbulenten Monate der Pandemie vermeintlich überstanden waren, machte sich zunächst ein entspanntes Aufatmen bemerkbar: endlich mal zu Ruhe kommen können, wandern gehen, Zeit mit der Familie verbringen, sich im Homeoffice seinen Tagesablauf individuell gestalten können… Der Rückzug ins Private, aufs Land und zur Familie ließ sich vielerorts beobachten.

Doch was das Idyll auch seit jeher auszeichnet, ist sein offensichtlich fantastischer Ursprung – komplett losgelöst von allen Umweltfaktoren existiert es wie ein autarkes Kleinod in unserer Fantasie. Realistisch war die Idylle nie und ist daher als künstlerische Gattung mit der Hinwendung zur Darstellung der Wirklichkeit nach und nach in den Hintergrund getreten. 

Die Gruppenausstellung in der Galerie zeigt künstlerische Positionen, die unsere gegenwärtigen Idyllen hinterfragen. Wie oft ist die Idylle doch nur eine Flucht vor der Realität oder scheinbar existent?

Mit Dank an GALERIE NEUSE, Bremen

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