Henbury

Henbury
Kirstin Arndt

Ausstellung
09.11.2018 – 20.12.2018

Link zur Ausstellung:
https://wsimag.com/de/kunst/47032-henbury

Rezenzion im Bonner General-Anzeiger

Dachlatten, Europapaletten, Lkw-Planen, Metallplatten, Seile – die Materialien, mit denen Kirstin Arndt seit den 1990er Jahren arbeitet, sind einfach, industriell gefertigt und jedem Betrachter vertraut. In ihren minimalistischen und zugleich raumgreifenden Werken, die sie aus diesen alltäglichen Werkstoffen konzipiert, befasst sie sich mit dem Verhältnis zwischen Linie, Fläche und Raum. Dabei interessieren sie der Übergang vom Zweidimensionalen zum Dreidimensionalen sowie der Wechsel zwischen Formfindung und Formauflösung.

Auf den jeweiligen Ausstellungsraum zu reagieren, ist Kirstin Arndts Arbeitsprinzip. Auch in ihrer ersten Einzelausstellung in der Galerie Gisela Clement bezieht sie sich auf die Strukturen, Proportionen und Dimensionen der Galerieräume. Das Quadrat, das die gesamte Architektur des Gebäudes prägt, ist der konzeptionelle Ausgangspunkt. Anhand quadratischer Module, hergestellt aus unterschiedlichen Materialien, untersucht die Künstlerin in ihrer Ausstellung das Verhältnis zwischen Material und Formbarkeit.
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